Übersetzung ins Deutsche, Quelle: Irish Red Setter Club
Übersetzer: Michaela Kuntzsch (ohne Gewähr)

standard huhn1Da Irisch Setter ursprünglich als Moorschneehuhn- und Rebhuhnhunde gezüchtet wurden, kann ihre Art und Weise dieser Jagdart auf diese Vögel als Norm angesehen werden.

In ihrer Suche muss eine Intensität & Passion vorhanden sein die es ihnen ermöglicht dieses Wild zu jagen. Die Konzentration auf diese Arbeit sollte in jedem Schritt und jeder Bewegung ersichtlich sein. Die Kooperation mit dem Hundeführer ist Teil dieser Konzentration und sie sollte nicht die Suche nach dem Wild behindern.

Beim Galopp wird der Kopf oberhalb der Rückenlinie und der Fang immer parallel zum Erdboden getragen. Der Galopp ist schnell, flüssig und frei von offensichtlicher Anstrengung. Die Rückenlinie verbleibt, infolge der harmonischen Interaktion zwischen Vorder- und Hinterläufen, so gut wie möglich in der Horizontalen. Da der Körper des Irischen Setters annähernd quadratisch ist, erscheint der galoppierende Hund relativ hoch über dem Erdboden.

Die Rute wird in Verlängerung der Rückenlinie tendierend nach unten getragen, aber nicht oberhalb der Rückenlinie. Eine gewisse Rutenbewegung ist akzeptabel, aber die ernsthaften Jäger gebrauchen ihre Rute nur wenig, ausgenommen für die Ausbalancierung ihrer Wendungen.

Beim Finden des Wildes unterbrechen Irish Setter ihren Suchenfluss, werfen sich ein wenig ruckartig in die kegelförmige Wildwitterung, bevor sie dann schließlich anziehen um es festzumachen. Von dem Zeitpunkt an, wo sie die Wildwitterung wahrgenommen haben und das Wild festmachen wollen, ist eine gewisse Rutenbewegung zu sehen. Während sie den Wind für die exakte Ortung der Vögel überprüfen, sinkt der hintere Körperteil herunter und der vordere Körperteil bleibt mit den Schultern und mit dem Kopf nach oben gerichtet. Die Ohrenhaltung ist ausdrucksvoll – wenn sie sich dem Wild nähern sind die Ohren nach vorne aufgestellt.

Aufrechtes oder geducktes Vorstehen sind normale Ausdrucksweisen. Das Vorstehen ist intensiv und fest, erfüllt von Energie und Konzentration: bei rar bedecktem Erdboden oder einem überraschtem Vorstehen in geduckter Haltung, und als fixierte Erweiterung dieser Form, wenn die Vegetation relativ hoch ist, dem Wild nachziehend; dabei ist jedes Setzen der Pfoten kontrolliert und der gespannte und reglose Körper wird ausbalanciert. Der Kopf wird gut hochgehalten, die Augen leidenschaftlich, die Ohren hoch und ausdrucksstark nach vorn gestellt, die Rute starr, sich sträubend mit der Passion des Gefundenem, sich wölbend unterhalb oder in Verlängerung der Rückenlinie.

standard setter

Die Haltung bei der Suche soll sehr intensiv und konzentriert sein. Der Kopf wird hoch in den Wind getragen um diesen nach Geruchspartikeln zu durchfiltern, der Fang parallel zum Untergrund, die Schulterblätter exponiert über der Rückenlinie und die Rute wird steif und sich zum Boden wölbend getragen. Jede Tendenz zur Schwerfälligkeit ist ein schwerer Fehler.

Irish Setter sind schnelle und weite Aufklärer. Sie nutzen die Fläche mit Intelligenz und Präzision - sie unterbrechen den Suchenfluss um den Wind nach den feinsten Geruchsspuren nach Wild zu untersuchen. Ist ihr Verdacht unbegründet setzen sie ihre Suche mit hoher Dringlichkeit fort. Die Tiefe zwischen den Wendungen sollte entsprechend offen gehalten werden, je nach den Umweltbedingungen des Tages.